innsbruck university press

  • After tactical media became less important, many media activist projects repositioned themselves: in the context of biopolitics they challenge the hegemony of biopower. This volume contains theoretical and empirical contributions to a conference on issues of media activism and biopolitics which has been organized by Innsbruck Media Studies in 2010. Theorists and activists describe and analyze media, whose goal is to enable resistance against regimes of biopower. The control of mobility and visibility, the biopolitics of death, the creation of virtual subjects and chimeras as well as biopolitical production are areas in which activists have intervened and gave rise to a theoretical discourse to which this volume contributes.

  • The world today is far less a global village than a "global city", as global network of multidimensional urban spaces of congestion prominently forming - and also formed by - globalization. But the relevance of cities is nothing but new. They were essential for culture and civilization worldwide, they allowed a centralization of power and knowledge and they were crucial for the division of labor and for the organization of mass demand. Further, as places of intense and continuous interactions, cities are the locations par excellence for global history to take place. Thus, there is a need to study the history of cities in connection with the history of globalization from this perspective. This book is dedicated to contribute to the still underdeveloped but growing literature connecting the history of cities worldwide and their relation to global processes. The authors do so from various disciplinary backgrounds and by referring to different times and places. We visit ancient Alexandria, nineteenth century Zanzibar, and modern-day São Paolo, among others, and we view these cities not only in their globality, but also through their heritage, their economic relevance, their architecture, or financial flows connecting them. Further, the book also contains systematic considerations about "global city", especially the general role of cities in development, cities in global history teaching, and cities' relationships to global commodity chains.

  • Comparing economic development in a regional context both in the South of the United States and in the European Union today raises many fascinating questions. How much money in the form of tax credits and subsidies should communities and states invest to attract foreign investors in the U.S.? Should individual states and communities in the U.S. commit public funds in the form of tax money and tax credits etc. to bring foreign businesses to their shores? Is the argument of bringing "jobs" and more employment home the only argument that should count politically? Or might these generous subsidies doled out to foreign businesses from public funds deprive local populations from improving their infrastructure and public education? What if these foreign investors then locate to other shores if their investments are not profitable enough in the short run? Might foreign investors come to the American South because it has never been unionized like the rest of the country? Is the attraction of the non-union South then only a means to get away from the burdens of stricter worker protection and social programs at home in Germany or Austria or elsewhere?

  • Wie kann Michel Foucaults Konzept der Heterotopien, der Anderen Orte, auf mediale und im Speziellen auf virtuelle Räume übertragen werden und wie könnten virtuelle oder virtualisierte Heterotopien aussehen? In welchem Verhältnis stehen Heterotopien zur Tradition utopischen Denkens? Und lassen sich insbesondere in virtualisierten Heterotopien Restbestände eines utopischen Impulses aufspüren? Diese Fragen nach dem common ground dieser speziellen (Nicht-)Orte (zones hétérotopiques, utopiques et virtuelles) sucht Zones Virtopiques auf zweifache Weise zu beantworten: Unter Bezugnahme auf kultur- und medienwissenschaftliche sowie auf sozial- und raumwissenschaftliche Theorien nähert sich der erste Teil des Buches entlang der Kategorien Realität/Virtualität und Utopie/Heterotopie dem frag-würdigen Gegenstand auf einer konzeptionellen Ebene. Der zweite Teil wendet die gewonnenen Erkenntnisse im Rahmen einer Mikroanalyse medialer Dispositive auf das Medienkunstprojekt Zone*Interdite von Mathias Jud und Christoph Wachter an.

  • Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks veröffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermöglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.

  • Dass das Teilen in der Gesellschaft der Gegenwart einmal eine so große Rolle spielen würde, hätte bis vor kurzem wohl kaum jemand vorausgesagt. Eine globale Protestbewegung brachte ein tiefes Bedürfnis zum Ausdruck, alternative Wege einzuschlagen, die auf anderen Werten beruhten als jene, die allem Anschein nach zur Finanzkrise geführt hatten. Gleichzeitig sind hoch entwickelte Informations- und Kommunikationstechnologien, die das Teilen erleichtern, nicht nur beinahe überall verfügbar; sie stehen auch im Zentrum des Interesses zahlreicher Menschen, die viel Zeit und Einsatz aufbringen, um mit diesen Technologien zu experimentieren und sie in die Abläufe ihres Alltagslebens eingliedern. Eine ganze Generation von medienkompetenten, radikal globalisierten Menschen wächst mit der täglichen und persönlichen Erfahrung auf, dass das Teilen von (digitalen) Gütern ein unverzichtbares Element im Aufbau gemeinschaftlicher Beziehungen verschiedenster Art ist. Heute stehen diese Erfahrungen im krassen Widerspruch zu anderen gesellschaftlichen Erfahrungen, bei denen Wettbewerb und individuelles Besitzstreben vorherrschen. Dieser Band will einen Beitrag zur kollektiven Arbeit leisten, das Teilen in der Gesellschaft neu zu denken.

  • Der gegenwärtigen Medienlandschaft wird häufig eine Tendenz zur Offenlegung und Offenheit zugeschrieben. Social Network Sites lassen die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verschwimmen, Plattformen wie WikiLeaks und OpenLeaks veröffentlichen geheimes Material, über Filesharing-Netzwerke und open-content-Lizenzen werden vormals proprietäre Inhalte offen zugänglich gemacht. Verflochten sind diese Entwicklungen mit auf den ersten Blick gegenläufigen Tendenzen der Eingrenzung, der Kontrolle und der Schließung. Kommunikation im Internet bindet sich immer mehr an die Vermittlung einzelner privatwirtschaftlicher Akteure wie Google oder Facebook, online wie offline ermöglichen neue Informations- und Kommunikationstechnologien immer umfassendere Formen der Überwachung, während die Weiterverwendung von Daten unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Beiträge des vorliegenden Bandes befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten dieses komplexen Spannungsfeldes.

  • Die Mehrdeutigkeit des Schlagwortes Raum zieht vielschichtige Interpretationen, Fragestellungen, Theorien und Analysemethoden für die Kategorie des Raumlichen nach sich. Diese Pluralitatder Deutungen und disziplinaren Zugange gilt in ahnlicher Weise für den Untersuchungsgegenstand Medien. Der vorliegende Sammelband biindelt Forschungsansatze aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Medien- und Kommunikationswissenschaft, Bildungswissenschaft, Sprachwissenschaft, Ethnologie, Géographie und Architektur. Auf der einen Seite zeigen sich régionale Medienraume eng mit dem globalen Mediensystem verwoben. Auf der anderen Seite kann zwischen materiellen und immateriellen Raumen unterschieden werden. Wahrend einige Beitrage dieses reichhaltige Forschungsgebiet theoretisch abstecken, zeigen einige Beitrage mögliche Anknüpfungspunkte für die Praxis auf.

  • Im Digitalzeitalter haben die Produktion, Verbreitung und Speicherung von Daten gigantische Ausmaße angenommen. Pro Minute werden weltweit fast 140 Millionen E-Mails verschickt, 100 Stunden Videomaterial auf YouTube hochgeladen, 350.000 Tweets geschrieben, 970 neue Blogeinträge von Wordpress-Usern veröffentlicht und 240.000 Fotos auf Facebook hochgeladen - Tendenz steigend. Abgesehen von der expliziten Erstellung von Daten sind wir alle selbst als Mediennutzer und Konsumenten Datenquellen. Diese Daten sind bereits zu einem monetär relevanten, maßgeblichen Bestandteil gezielten Marketings geworden. Unter dem Schlagwort "Open Data" wird auch gegenüber dem Staat gefordert, öffentliche Verwaltungsdaten für alle verfügbar und nutzbar zu machen. Gleichzeitig bieten Enthüllungsplattformen à la WikiLeaks gerade geheimen und vertraulichen Daten eine breite Öffentlichkeit. Und auch immer mehr Unternehmen und politische Parteien wollen aus der Datenflut im Netz Profit schlagen. Mit statistisch-algorithmischen Methoden wird beim sogenannten "data mining" versucht, Wissenswertes aus dem Datenberg ans Licht zu befördern. "Digital Humanities" verfolgen das Ziel, neue Fragestellungen und Erkenntnismodelle für die Geisteswissenschaften zu generieren.

empty